Punktgenaues Aufspüren von Leckagen !

Mit Thermografie sieht man die Heizschlangen in Boden oder Wand sofort und deutlich. Die undichte Stelle verrät sich schnell durch einen warmen Spot. 

Ist eine Fußbodenheizung schon lange undicht, zum Beispiel durch einen Sickerbruch, so verrät die Abkühlung durch die Nässe in der Wand die Schadensstelle. 

Ältere Fußbodenheizungen sind nicht dicht gegen den Luftsauerstoff. Er diffundiert in die Heizkreise und sorgt per schleichender Korrosion für Verschlammung und Verstopfung. Das Thermogramm zeigt sofort, was los ist. 

Wandheizungen wären viel beliebter, wenn man nur wüsste, wo man was an die Wand hängen darf und wo nicht: Warum nicht nach der Installation ein Thermogramm machen, indem man dann immer nachschauen kann ? 

Heizungsleitungen 

Heizleitungen halten nicht ewig. Ihre Lebensdauer hängt sehr vom Material der Leitungen, sei es Kupfer, Gusseisen oder Kunststoff, von der Qualität der Verbindungsstellen und vor allem von den chemischen Eigenschaften des Heizungswassers ab. Irgendwann nach Jahren oder Jahrzehnten ist es soweit und der 

Druckabfall am Kessel verrät eine Schadensstelle: 

Oftmals ist dann guter Rat teuer: Immer wieder ist das Heizleitungsnetz umgebaut und erweitert worden und es existieren keine Pläne, oder sie sind zu ungenau. Oft auch verlaufen Heizleitungen im Unbekannten, in Schächten, in Winkeln und Ecken, gerade, wie es zur Installationszeit eben kam. Dadurch wird die Lecksuche ohne Thermografie zum Glücksspiel. 

Heizleitungen wärmen entlang ihrem Verlauf die Bausubstanz auf. Undichte Stellen erwärmen die Wand auf kleinem Raum sogar sehr stark. Auslaufendes Heizwasser hinterlässt in der Wand eine unregelmäßige Fließspur. Und läuft Wasser schon seit langem aus, dann wird dort durch die Nässe das Wärmeleitverhalten der Bausubstanz verändert.  Auch kalte Flecken verraten Leitungsschäden. 

Empfehlenswert: Bevor man gerade bei "mysteriösem" Heizwasserverlust die Wände gleich räumeweise aufstemmt, kann die Thermografie große Folgeschäden verhindern oder zumindest klein halten. 

Achtung: Einbauteile wie T-Stücke, Bögen und abgeklemmte Leitungsenden können wie Leitungslecks aussehen. Erfahrene Thermografen erkennen den Unterschied. 

Genau wie bei Heizungsleitungen kann die Wärmebildkamera weiterhelfen, wenn Leitungen für kühles Trinkwasser oder Regenrohre undicht werden. Nur ist das Verfahren hier umgekehrt: Jetzt erscheinen diese Leitungen und das austretende Wasser dunkel, weil kühler im Thermogramm. 

 

Eine gebrochene (zum Beispiel durch Einfrieren) Trinkwasserleitung erzeugt kalte unregelmäßige Flecken in Decken und Wänden. 

Auch Regenrohre können durch mangelhafte Isolation zu Schäden, zum Beispiel zu Schimmel durch Auskondensation führen.. 

Wenn eine defekte Kaltwasserleitung besonders tief in Wand und Boden liegt, wird sie erst durch Spülen mit heißem Wasser sichtbar. 

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